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Wenn UnternehmerInnen gründen,
steht ihnen und der Grafikerin noch jede Tür offen: wie
stelle ich die Firma und ihr Leistungsprofil dar, welche Symbolik
lässt sich finden - welche Farben lassen das Corporate
Design auf Dauer und unabhängig von Trends funktionieren?
Für die Personalmanagerin
Vera Döchert wird ein Signet, gebildet aus den Initialien
ihres Namens, ihren Unternehmensalltag personifizieren. Das
grafische Umfeld des Logos wird organisch mit dem V - und
dem in dessen optische "Lücke" greifenden Dreieck
weitergeführt. Dies steht für die Deckung des angenommenen
"Defizits des Kunden" durch die Leistungen von Frau
Döchert (s. Visitenkarte, Abb., links oben).

Der Dachdeckermeister
Martin Pilz hat eine Firma übernommen. Über eine
Zeit lang möchte er wertschöpfend mit dem Logo des
ehemaligen Inhabers werben, was dessen mit "übernommenen"
Kundenstamm kennt. Erst sukzessive soll sich ein neues Design
zeigen: moderner und individueller. Das alte Dach (s. Abb.,
rechts oben) soll dem Logo mit
der Dächergruppe weichen.
Das Camping-
und Caravancenter (s. Abb. links, Mitte) wollte eine
sommerliche Reisestimmung über sein Corporate Design
transportieren: ein stilisierter Wohnwagen in einer knapp
skizzierten Landschaft. Das Blau unterstreicht die Frische
und das Unkomplizierte. Mirko Hummel wird demnächst eine
Website betreiben, die derzeit noch in Planung ist. Unter
www.caravan-hummel.de
ist die Entwicklung nachzuvollziehen.
Das Finanzierungscenter
(s. Abb., unten) verfügte bereits über ein Corporate
Design, was aber mit der Neugestaltung der zweiseitigen Visitenkarten
eine klarere Bedeutung erhielt: auf dunkelblauem Karton mit
silbernem Druck (und goldenem Viereck im Logo, was somit eine
Münze symbolisiert) wirkt das Unternehmen genrebezogen
und die Ausstrahlung ist wie der Unternehmensgegenstand exklusiv.
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